BRM - Sauber C9 Black Edition (BRM031)

BRM – Sauber C9 „Black Edition“ (BRM031)

Artikel wurde aktualisiert am 10.01.2016

Ganz neu von BRM ist der Sauber C9 „Black Edition“ (BRM031) auf dem Markt. Ich habe ein Modell zum Testen bekommen. Das Auto wird zuerst zerlegt und digitalisiert. Dann geht es damit auf die Strecke.

Zum Testen hab ich den Sauber C9, drei Paar Hinterräder, ein Paar Vorderräder und noch Ritzel und Zahnrad. Da hab ich ja einiges zu tun.

Lieferumfang und Verpackung

Die Autos von BRM kommen immer im schönen, aufklappbaren Karton. Darüber ist noch mal eine Schleife, die das Paket zusammenhält. Auf der Innenseite des Deckels befindet sich eine Plakette mit dem Namen des Autos und der genauen Modellnummer. In meinem Fall ist es die Nummer 223 von nur 500 Modellen.

Ersatzteile und Zubehör

Nach dem Herausheben des Autos, kommt das zugehörige Werkzeug und die Ersatzteile zum Vorschein. Es sind drei Plastikbeutel: Im Ersten befindet sich der Spoiler, der übrigens sehr innovativ mit einem Magneten am Heck fixiert wird. Hinhalten und schon ist er montiert. Außerdem löst sich der Spoiler beim Abflug, anstatt zu brechen. Das sollten alle Hersteller so übernehmen.
Im zweiten Säckchen befinden sich zwei Paar Ersatzreifen, einmal für hinten und einmal für vorne. Das dritte und kleinste Säckchen beinhaltet die Außenspiegel, zwei kleine Antennen, ein Decal mit der Aufschrift Mercedes und noch einen kleinen Kreuz-Schraubendreher und einen Inbusschlüssel.

2D Animation vom Sauber in der Box

In der 2D Animation: Der Sauber C9 in der Box. Hier könnt ihr einmal rund um die Box sehen. Mir gefallen diese aufklappbaren Schachteln besser, als die Klarsichtboxen anderer Hersteller. Das ist aber sicher Geschmackssache.

Weiteres Zubehör für den Sauber C9

Auf den Bildern ist das BRM Slotcar und das mitgelieferte Zubehör zu sehen, welches aber extra gekauft werden muss. Dazu gehören Vorder- und Hinterreifen in verschiedenen Härten und aus verschiedenen Materialien. Außerdem verschiedene Übersetzungen für zB. eine kurze Heimbahn oder eine Clubbahn mit langen Geraden.

Bei der Verpackung und beim Zubehör gibt es also nichts zu beklagen. Alles schön gemacht und mit dabei.

Das Fahrzeug

Nun war es aber an der Zeit das Fahrzeug komplett auszupacken und in die Hand zu nehmen. Dazu muss zunächst eine Schraube gelöst werden, um das Auto vom Karton zu lösen. Der Body greift sich hochwertig an. Die Unterseite des Chassis deckt fast vollständig den Innenraum ab. Lediglich der Motor schließt bündig mit der Bodenplatte ab und der Leitkiel ragt hervor.
Was mir sofort aufgefallen ist, ist die hohe Detailtreue rund um das Slotcar. Es gibt viele Einzelheiten zu entdecken.

360 Grad Ansicht des BRM – Mercedes-Sauber C9

Lose Ansteckteile

Der Heckflügel wird mittels Magnet fixiert. Das geht schnell und einfach. Zwei sehr kleine Antennen sind auch mit dabei. Die werden, in die am Dach, vorgesehenen Löcher gesteckt. Dann fehlen noch die zwei Außenspiegel. Die lassen sich fast etwas zu leicht in die Öffnungen schieben. Dadurch hängen sie etwas nach unten, wie auf den Bildern zu erkennen ist. Hier heißt es entweder festkleben oder beim Fahren entfernen. Die Spiegel sind relativ gut geschützt, also ist ankleben wohl kein Problem. Die zwei Antennen sind zwar flexibel, jedoch werden sie nach wenigen Abflügen auf der strecke zu finden sein.

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Das Inlet

Auch die inneren Details lassen sich zeigen. Der Fahrer ist großteils in weiß gehalten. Am Helm ist das Visier auf gemalt. Gurt, Handschuhe und Schuhe sind rot bemalt. Sitze und andere Kleinigkeiten sind erkennbar.

Die Technik

Also öffnen wir mal das Slotcar. Dazu müssen keine Schrauben entfernt werden. Der Deckel wird einfach abgezogen. Geiles System, was viel Schrauberei erspart.

2D Animation vom Chassis

Das Chassis des BRM Slotcars im Rundumblick.

Zunächst aber muss erst die Halterung am Chassis entfernt werden. Das ist das weiße runde Plastik, welches auf der Unterseite hervorsteht. Erst muss das Inlet entfernt werden. Dann können die zwei Schrauben an dem weißen Stück entfernt werden.
Hier findet sich nun Platz, für den mitgelieferten Magneten. Den lasse ich aber weg und schraube nur die schwarze Abdeckung an.


Ist das erledigt, kann das Slotcar schon als Ready to Run bezeichnet werden. Alles sitzt stramm und ist leichtgängig. Das Spiel am Ritzel werde ich aber noch etwas vergrößern, in der Hoffnung, dass das Auto noch etwas leiser wird.

Vorderachse

An den Achsen befinden sich verschraubbare Alu-Stegfelgen. Da ich ja hauptsächlich die Autos vom großen Österreichischen Hersteller fahre, ist mir sofort der Leichtlauf der Vorderräder aufgefallen. Das ist gar kein Vergleich.
Die Höhe der Vorderachse kann mittels zwei Inbusschrauben eingestellt werden. Etwa 4mm Anpassung ist möglich. Bei der Auslieferung ist der sauber schon maximal tief gelegt. Die Verstellung ist also nur mehr in eine Richtung möglich.
Das System funktioniert gut. Allerdings läuft das Gewinde der Schrauben im Kunststoff. Es ist also Vorsicht angesagt, damit die Schraube nicht durchdreht. Nur sachte fixieren!

Hinterachse

Bei der Hinterachse sind natürlich auch Alufelgen verschraubt. Auch das Zahnrad kann mittels Inbusschrauben verstellt werden.
Damit auch die Hinterachse in der Höhe verstellt werden kann, hat BRM eine Neuerung eingeführt. Die Halterung für die Lager kann herausgedrückt werden. Durch einfaches Umdrehen, kann die Höhe der Hinterachse verändert werden. Das ist notwendig, wenn man Moosgummireifen und eine andere Übersetzung wählt.

Gewicht

Der Sauber bringt 171 Gram auf die Wage. Das sind 15g weniger als mein BRM – Porsche 962. Da hab ich allerdings schon einen Decoder drin, was den Unterschied ausmachen könnte.

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Gewichtsverteilung

Chassis: 116g
Body: 41g
Spoiler: 5g
Inlet: 9g

BRM - Sauber C9 - auf der Wage

BRM – Sauber C9 – auf der Wage

Fazit

Gerade optisch hat mich der BRM – Sauber C9 „Black Edition“ voll überzeugt. Dieses mattschwarz ist auch genau mein Ding. Aber auch die Details gefallen sehr.
Technisch hat mir vor allem der, mittels Magnet befestigte, Spoiler gefallen. Aber auch die Neuerungen am Chassis lassen sich sehen.
Alles in allem, ein tolles Auto! Wie er sich fahren lässt, seht ihr im zweiten Teil. Dazu werde ich das Slotcar zuerst mittels Carrera Decoder digitalisieren. Dann kommen die ersten Fahrtests. Zunächst mit den Standardreifen und dann mit den weicheren Shore 22 Reifen von BRM.

Hier gehts zum zweiten Teil des Berichts:

  1. BRM – Sauber C9 – Digitalisierung und erste Fahrtests
BRM – Sauber C9 „Black Edition“ (BRM031) wurde von am 26.05.2014 getestet.
Bewertung: 5 von 5 Sternen

Update

Zum Schluss noch einige Bilder der silbernen Version. Der Dank geht an Detlef, für die Bilder.
Der BRM – Sauber Mercedes C-9 #63 (BRM028) hat sogar Auspuffflammen spendiert bekommen.

BRM - Sauber Mercedes C-9 #63 (BRM028)

BRM – Sauber Mercedes C-9 #63 (BRM028)

BRM - Sauber Mercedes C-9 #63 (BRM028) Auspuffflammen

BRM – Sauber Mercedes C-9 #63 (BRM028) Auspuffflammen

BRM - Sauber Mercedes C-9 #63 (BRM028) digitalisiert

BRM – Sauber Mercedes C-9 #63 (BRM028) digitalisiert

BRM - Sauber Mercedes C-9 #63 (BRM028) Front

BRM – Sauber Mercedes C-9 #63 (BRM028) Front

Von Jochen

Jochen hat eine 21 Meter lange Carrera Digital 124 Autobahn im Keller stehen. Hier will er seine Modelle, Bastelarbeiten und Erfolge mit dem Slotcar teilen.
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