HPI Racing - E Firestorm 10T

HPI Racing – E-FIRESTORM 10T (105845)

Artikel wurde aktualisiert am 08.09.2015

Der HPI E-Firestorm 10T ist ein neu überarbeiteter Klassiker, mit dem schon viele Fans von ferngesteuerten Autos in die RC Scene eingestiegen ist. Nun hat auch mich das Fieber gepackt, und ich habe mich auch die Suche nach einem geeigneten Auto für mich gesucht.

Natürlich wollte ich für den Anfang nicht viel Geld ausgeben. Man weiß ja nicht, ob einem der Umgang mit den Cars überhaupt liegt. So wollte ich mir ein Auto mit Fernsteuerung so zwischen 100,- und 150,- Euro kaufen. Schnell wurde mit aber klar, dass in diesem Preissegment nicht viel zu haben ist.

Folgende Punkte waren mir beim Kaum meines ersten RC Einsteigermodells wichtig:

  1. Markenqualität für Fahrspaß
    Um gleich von Beginn an ein echtes Gefühl für RC Cars zu bekommen war klar, dass ich ein Markenmodell mit vernünftiger Karosserie und Motor haben will. Mit Pantoffel beginnt man auch nicht das Training für einen Marathonlauf
  2. Markenqualität für die Verfügbarkeit von Ersatzteilen
    Als Anfänger legt man sicher mal den einen oder anderen Crash hin. Deshalb wollte ich ein Modell, bei dem ich Ersatzteile sowohl für die Karosserie, als auch für Reifen und Elektrik bekomme. Billigstmodelle sind nach einem Crash Wegwerfmodelle
  3. Erprobtes und bewährtes Anfängermodell
    Um nicht mit einem nahezu für Anfänger unfahrbaren RC Car konfrontiert zu werden war mir wichtig, für den Anfang ein bewährtes Modell zu kaufen. Auch wenn man unter Insindern mit diesen Modellen nicht besonders auffällt, ist es für den Anfang die bessere Wahl
  4. Fertig zusammengebautes „Plug an play“ Modell
    Alles musste fertig zusammengebaut sein. Ersten habe ich keine Lust beim ersten Modell stundenlang zusammenzubauen, und zweitens wollte ich ein Anfängermodell welches zu 100% richtig montiert war.

Nach einigen Recherchen und Überwindungskräften (wegen der höheren Investition) habe ich mich für das Modell HPI E-Firestorm 10T entschieden.
Mir ist natürlich klar, dass ich für ein Komplettset inkl. Fernsteuerung, Batterien, Akku und Ladegeräte kein Spitzenmodell dieses renommiert Herstellers bekomme. Dennoch war ich von der Qualität auch in diesem unterstem Preissegment angenehm überrascht.



Technische Daten und Features

Maßstab: 1:10
Länge: 42,50cm
Geschwindigkeit:  gefühlte 35 km/h im Originalzustand
Fahrzeit: derzeit gerade mal 5 Minuten
Ladezeit:  6 Stunden mit Original Steckerladeteil

Aufgrund der niedrigen Fahrzeit nehme ich an, dass der Akku defekt ist. Vielleicht ist auch das Steckladeteil an einer unzureichenden Aufladung und Pflege des Akkus notwendig. Auf jeden Fall wird ein NiMh Akku mit 8,4V und 2000mAh mitgeliefert. Dieser eignet sich gerade mal um zu testen ob das RC-Car funktioniert, oder für jüngere Buggy Fans. Für das Kind im Mann wird schnell klar, dass ein anderer Akku her muss.
Den HPI E-Firestorm kann man dafür schon auf LiPo oder LiFe Akkus umstellen. Wieder ein Feature, das ich in dieser Preisklasse nicht erwartet hätte.

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Verpackung und Lieferumfang

Verpackung HPI Firestorm

Als Verpackung wird ein fester Umkarton verwendet. Besonders positiv hervorzuheben ist, dass für die Verpackung keinerlei Styropor verwendet wurde. Im Inneren des Umkartons sind starke Kartonverstebungen, welche das Fahrzeug sicher fixieren. In des Zwischenräumen sind dann die Fernsteuerung und die Zubehörteile fixiert.

Der HPI E-Firestorm wird mit allem notwendigen Zubehör geliefert.
Das Fahrzeug ist fahrbereit aufgebaut, und beinhaltet den für Anfänger völlig ausreichenden Brushed Motor Firebold 15T. Dieser Motor ist relativ günstig, falls er mal abrauchen sollte. Die Empfängerbox, der Fahrtenregler und der Lenkservo kommen in einer wasserdichten Ausführung, was diesem RC-Truck gewisse Offroad Eigenschaften mit auf den Weg geben.
Der Fahrakku ist ein NiMh Akku mit 8,4V Spannung, und 2000mAh Kapazität. Ein passendes Ladegerät wird zwar mitgeliefert, bremst aber wegen 6 Stunden Ladezeit ein wenig den Spaß am Fahrzeug. Die Anschaffung eines ordentlichen Ladegerätes und weiteren Akkus ist damit unumgänglich. Den HPI Firestorm kann man auf folgende Akkutypen einstellen: NiMh, LiPo und LiFe Akkus. Damit ist dieses RC-Car für einen Akku-Generationswechsel gewappnet.
Eine ausführliche Beschreibung mit Explosionszeichnungen und Ersatzteilliste, sowie eine DVD mit 115 Minuten Spielzeit zur Einführung in die RC-Scene runden das Paket „Fertigauto“ ab.

HPI Sender

Der mitgelieferte 2,4 Ghz Sender HPI TF-40 wirkt auf den ersten Blick etwas billig. Umso mehr überrascht es, dass der Sender ganz gut in der Hand liegt, die Druckpunkte passen und die Befehle präzise weiterverarbeiten kann. Zahlreiche Einstellmöglichkeiten lassen den Sender sowohl auf das Auto, als auch auf den Fahrer anpassen. Die Reichweite habe ich nicht voll ausgereizt. Beim Test betrug die Entfernung teilweise 40 Meter. Für mich völlig ausreichend, da ich in dieser Entfernung kaum noch Details zur Strecke oder Auto erkennen kann.

Das Fahrzeug

Heck des HPI Firebird

Der Truck sieht richtig gut und schnittig aus. Die Karosserie kommt natürlich fertig ausgeschnitten mit einem aufwändigem Design daher. Sie macht einen stabilen Eindruck und dürfte auch einiges aushalten. Da der HPI Firestorm nur ein Hinterradantrieb hat,  sind auch nur die hinteren Reifen geländetaugliche Noppenreifen.

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Das Fahrgestell des Firbird wirkt relativ stabil, auch wenn doch die meisten Teile aus Kunststoff sind. Ideal ist auch der lange Akkuschacht, bei dem je nach Akkuposition das Gewicht eher auf der angetriebenen Hinterachse, oder auf der lenkbaren Vorderachse liegt. So kann man die Prioritäten zwischen Antriebskraft und Lenkvermögen selbst bestimmen. Außerdem lässt der große Schacht auch Möglichkeiten für Tuning mit anderen Akkus offen.

Die breite, an den Kanten etwas hochgezogene Bodenplatte schützt die Elektronik vor Steinschlägen und Schlammspritzer von unten. Ein sicherer Betrieb im Offroad Bereich ist somit möglich. Trotzdem sollte nach einem Offroad Trip eine Wartung gemacht werden. Vor allem die Kühlrippen und die beweglichen Teile des Lenkservos müssen frei von Schlamm, Sand und Steinen sein.

Testfahrt mit ersten Fahrübungen

Wie es sich für ein fahrbereites Fahrzeug gehört, müssen nur mehr Akku aufgeladen und ins Fahrzeug , und die beigepackten Batterien in den Sender eingelegt werden. Der Sender und der Empfänger des HPI Firestorm sind schon gepaart. Die ersten Fahrversuche waren etwas ungewohnt, da ich noch nie mit einem Sender gefahren bin der einen Reifen als Lenkrad nutzte. Nach einigen Runden ist mir diese Art der Lenkung schon ans Herz gewachsen. Lediglich mit den kurzen Steuerwegen und der direkten Übertragung auf den Lenkservo muss ich noch zurechtkommen. Dies erfordert etwas Geschick von Ungeübten. Ich kann mir aber vorstellen, dass nach einer entsprechenden Übungsphase ein sehr schnelles und präzises manövrieren des Fahrzeuges möglich ist.

Das gleiche gilt auch für den Antrieb, der mir für die ersten Fahrübungen etwas zu stark und rasant ist. Wenn man das Teil aber halbwegs in Griff hat, machen die gute Beschleunigung und die hohe Geschwindigkeit schon richtig Spaß. Nicht umsonst ist dieses RC-Car für Kinder ab 14 Jahren empfohlen.

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Von Markus

Markus ist der RC-Profi von slotnerd.de. Er liebt alles was schneller ist als der selbst.
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